Verehrte Leser, ab sofort werde ich auf dieser Seite über aktuelle Entwicklungen berichten. Hier ist die erste Ausgabe meiner Entwicklerinfos:
RiPower light – Neuer Elektro-Außenborder
Mein Ziel ist es, das Angebot an elektrischen Bootsmotoren nach unten abzurunden und auch kleine, leichte Beibootmotoren mit integriertem Akku anzubieten. Deshalb habe ich den RiPower light entwickelt: einen kompakten Elektro-Außenborder, der mit 24V, 36V und 48V betrieben werden kann und eine Leistung von 4 kW bis 8 kW erreicht. Der Motor wird in der Saison 2013 getestet. Mit diesem Kraftpaket kommt unser kleines Beiboot spielend in Gleitfahrt!
Sprachsteuerung des Omni-Jr
Im Juli 2012 berichtete ich von Problemen mit der Sprachsteuerung des Omni-Jr.. Bis heute konnte ich das Problem noch nicht vollständig lösen, doch ich denke, die Ursache gefunden zu haben: Es liegt an meiner Windows-Version. Die Roboter-Software benötigt zwingend eine US-Windows-Version. Ich habe diese Version inzwischen für Testzwecke geordert. Sobald die Sprachsteuerung fehlerfrei funktioniert, kann ich mit der Autonomie-Programmierung fortfahren.
LiPo-Unterspannungsschutz für den Omnibot 2000
Damit der Omnibot 2000 auch in meiner Abwesenheit zuverlässig mit kostengünstigen Modellbau-Lithium-Akkus betrieben werden kann, habe ich eine einstellbare LiPo-Abschaltung mit Einzelzellenüberwachung für bis zu 8 Zellen (LiPo oder LiFePo4) entwickelt. Diese Schaltung stellt sicher, dass der Akku nicht tiefentladen wird, indem der Roboter zuverlässig auch unter Last vom Akku getrennt wird. Die Schaltung wird einfach zwischen Akku und Verbraucher geschaltet und kann somit für viele Anwendungen genutzt werden. Ein Display informiert zudem über den Ladezustand des Lithium-Akkus.
Android-Autopilot für die „lizpoir“
Ein weiteres Projekt ist die Entwicklung des Android-Autopiloten für die „lizpoir“. In der ersten Testphase soll der Autopilot für die Nutzung an Bord getestet werden, später ist eine aktive Vermarktung geplant. Die Programmierung der Software schreitet gut voran, und die Hardware zur Steuerung ist bereits installiert und funktioniert einwandfrei. Einzig der Stellantrieb für die Pinne steht noch aus. Hier habe ich mehrere Lösungsansätze, und es wird sich noch zeigen, welche Variante letztendlich umgesetzt wird.
Entwicklungslabor im Bau
Aktuell finden meine Entwicklertätigkeiten im Keller statt – nicht optimal, da die hohe Luftfeuchtigkeit die elektronischen Bauelemente und Messgeräte beeinträchtigt. Daher plane ich, in diesem Jahr einen eigenen Raum für mein Entwicklungslabor zu schaffen. Die ersten Balken wurden bereits geholt, der erste Schritt ist also getan!





